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Freitag, 21. September 2007

Indiens Filmindustrie

Die Filmindustrie Indiens zählt zu den wohl größten Filmindustrien weltweit und verzeichnet zur Zeit das wohl stärkste Wachstum.
Die indische Filmindustrie hat seine Wurzeln im Jahre 1896. Hier zeigten die Brüder Lumière in Bombay die erste Cinematograph-Aufführung.
Anfangs richteten sich die Produktionen auf Verfilmungen von Theaterstücken oder Dokumentationen; und waren bis 1930 Stummfilme. Der erste Tonfilm (Alam Ara) im Jahr 1931 führte zu einem Wachstum von Produktionen und dem ersten Studiosystem in Indien.
Das Synonym Bollywood entstand. In keinem anderen Land entstand so ein großer Hype um das Kino, und nirgendwo anders werden die Stars so verehrt wie hier - das Massenmedium Film drang in die Kultur Indiens und prägte diese.

Während Hollywood eine Einheit in Land und Originalsprache hat, ist Indien groß an Sprachlichen Unterschieden und somit verfügen bestimmte Bundesstaaten über ihre eigene Filmindustrie. Je nach Region finden wir hier also unterschiedliche Stars, Sprachen, Geschichten und Arten des Geschichten erzählens. Das heißt aber nicht das es keine Vermischung der Regionen gibt, diese ist durchaus vorhanden (ein Ressigeur aus Bollywood dreht mit unter auch mal einen Film in Südindien).

Die Regionalen Filmindustrien in Indien:
Bollywood -> vorwiegend Hindi Filme; Sitz in Mumbai
Gollywood -> Sitz in Assam

Auch wenn Hindi Filme aus Bollywood die bekannteren weltweit sind, die Mehrzahl der Filme wird aber in Südindien gedreht:
Kollywood -> tamilische Filme; Sitz im Bundesstaat Tamil Nadu, in der Stadt Chennai
Tollywood -> Telugu Filme -> Sitz im Bundesstaat Andhra Pradesh
Mollywood -> Malayalam Filme, Sitz im Bundesstaat Kerala (Südindien) in deren Hauptstadt Thiruvananthapuram.
Bengalische Filme -> Sitz im Budnesstaat Bengalen, in der Stadt Kolkata
Kannada Filme -> Sitz im Bundesstaat Karnataka